Eine Regel vorweg, die dir vieles erleichtert: erst das Kleid, dann die Accessoires. Der Schleier, der Schmuck und der Haarschmuck folgen dem Kleid — nie umgekehrt. Deshalb bespreche ich Accessoires im Atelier immer erst, wenn die Kleiderentscheidung steht.

Schleierlängen — kurz erklärt

Die Länge des Schleiers verändert die Wirkung enorm. Grob gilt:

Wann gar kein Schleier?

Ein Schleier ist kein Muss. Bei Kleidern mit viel Spitze, einem markanten Rücken oder einer ausladenden Schleppe ist oft weniger mehr — da nimmt ein üppiger Schleier dem Kleid die Wirkung. Welche Silhouette du trägst, hilft bei der Entscheidung: Mehr dazu in Welche Brautkleid-Silhouette passt zu mir?

Haarschmuck & Gürtel als Alternative

Statt oder neben dem Schleier setzen viele Bräute auf Haarschmuck — ein feiner Kamm, eine zarte Haarspange, kleine Blüten. Und ein Gürtel kann eine schlichte Linie betonen und die Taille definieren. In meinem Katalog findest du passende Schleier und Schmuck zur Auswahl.

Schmuck: dezent halten

Beim Schmuck rate ich fast immer zur Zurückhaltung. Ein auffälliger Ausschnitt verträgt nur eine feine Kette oder gar keine; ein hochgeschlossenes Kleid trägt schöne Ohrringe. Such dir ein Schmuckstück als Akzent — nicht alles auf einmal.

Im Atelier zusammenstellen

Das Schöne: Bei der Anprobe können wir Schleier und Accessoires direkt zum Kleid halten und sehen sofort, was wirkt. So entsteht ein stimmiges Gesamtbild statt einer Ansammlung schöner Einzelteile. Wenn du magst, sichere dir einen Termin — wir finden gemeinsam, was zu deinem Kleid und zu dir passt.

— Annett